Einleitung Vorstellung
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Vorstellung

Vom Singen habe ich zum Malen nur einen Abstecher gemacht ...

kg -malir-uvodMalen – das hat mich bereits im Alter von 8 Jahren am meisten interessiert. Ich habe die Trauerfeier geliebt und habe mich arglos auf jedes Begräbnis von jedem Pilsner Bürger gefreut. Die ganze Zeremonie hat mich sehr gerührt, auch wenn ich die Rede des Pfarrers über dem Sarg nicht so gut verstand. Ich habe mich immer danach gesehnt, die Hinterbliebenen zu trösten. Und wenn lange kein Begräbnis stattfand, habe ich eine überfahrene Katze oder eine gefrorene Krähe gefunden und denen einen feierlichen letzten Weg veranstaltet.

Die Eltern und mein Onkel dachten damals, ich sei nicht normal. Also kein Wunder, dass ich meine Malerbahn mit einer Abbildung eines Begräbnisses begann. Es war Öl auf Leinwand und mir schien es, dass das Bild gelungen war. Hinter dem Sarg gingen viele weinende Frauen und Kinder und ich stand an der Friedhofwand  und spielte Flügelhorn. Die Mutti hat mich für mein Werk über das Haar gestreichelt und sie hat mir in einigen Tagen das Buch mit Reproduktionen von berühmten Malern, die ich dann in mehreren Monaten abgezeichnet habe, mitgebracht.

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Dr. Martin Schuster über die Bilder

Aufwind, Erster Kuss – das sind Namen der Bilder von Karel Gott. Der Sänger fängt auf seinen Ölmalereien seine Gefühle. „Abends setze ich mich vor die Leinwand und bis zum nächsten Morgen zaubern meine Hände ein Bild. Ja, ich male Probleme, die meine Seele belasten. Die Bilder sind ein Spiegel meines Charakters,“ sagt Karel Gott und erzählt, was er mit seinen Bildern darstellen wollte. Und der Kunstpsychologe, MUDr. Martin Schuster äussert sich zu fünf der Gemälde – ohne zu wissen, dass deren Autor Karel Gott ist.
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Radan Wagner über die Bilder

Die Bilder von Karel Gott gehören im Rahmen der Werke von malenden Sängern oder Schauspielern zu den gelungeneren. Sie sind handwerklich ganz gut gemacht, sie wirken aufrichtig und bemühen sich um keine grossen Geste. Auf der anderen Seite werden sie von dem zahlreichen Publikum und leider auch von machen Galeristen fehlerhaft in den Strom der aktuellen Kunst geschoben. Das schadet sowohl Karel Gott, als auch dem guten Geschmack.

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